kulturnacht-2011

Und wieder steht die Kulturnacht in Itzehoe an.

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07. Mai 2011!

Die Kunstmalerin Christiane Maluck zeigt in diesem Jahr zum
5ten Mal ihre Bilder in Bewegung. Doch auch der Kurzfilm „Der ewige Tag“ von
Toke Hebbeln mit dem vor 5 Jahren alles Begann, wird noch einmal an die große
Hauswand des Einkaufzentrums B&H projiziert.

Die Kulturnacht beginnt um 18:00 Uhr und über 30 kleine und
große Bühnen bieten Kultur in vielen Facetten an. Doch eine besondere Location
ist und bleibt der Ateliergarten der Künstlerin. Hier werden die Blumen
lebendig, treten dem Publikum entgegen und das Ganze in stimmungsvolles Licht gehüllt.
Und das mache ich ;-)

Mehr Infos gibt es hier:
http://www.christiane-maluck.de/
Würde mich freuen euch dort zu treffen.

The King of Limbs

Drei auf einen Streich…

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Kaum bin ich mal ein paar Monate in der Arbeit abgetaucht, da bekomme ich kaum noch etwas von der Musikwelt um mich herum mit! Umso schöner ist es, dass ich jetzt Zeit finde und mich etwas umsehen zu können. Und schon haut es mich aus den Socken: Radiohead, Foo Fighters und die Guano Apes haben allesamt neue Alben am Start.

The King of LimbsAlso Ende März machen Radiohead mit „The King of Limbs“ den Anfang. Verstörend, schräg aber unheimlich bildhaft und übernatürlich. Und nur in geschlossenen Räumen mit viel Alkohol zu ertragen. Aber dann wurzelt es sehr tief. “Morning Mr. Magpie” zum Beispiel: Beginnt echt hektisch mit Gitarrengezupfe und dann schleicht sich der Gesang und langsam auch der Bass hinzu. Nur mit ein paar HiHat-Beats garniert. Eine Offenbarung der modernen Musik. Und “Little by little” liebe ich jetzt schon! Wunderschön ist auch das Pianogetragene “Codex”. Das Album ist noch nicht einmal zu kaufen und ich bin jetzt schon süchtig….
Hier schon mal auf youtube.de reinhören: Radiohead-Neues Album

Bel AirGleich am 01. April folgen die Guano Apes, die nach 2003 kein neues Material mehr abgeliefert haben. Bei Amazon kann man da schon mal reinhören. Leider nur häppchenweise. Es geht sehr gemäßigt los, scheint sich aber dann immer mehr zu steigern. Mit „Bel Air“ wollen die deutschen Grunge-Aktivisten noch einmal richtig mitmischen. Und hier geht es straight zur Sache. Rock, Rock und nochmals Rock! Allerdings will sich das alte “lords of the boards”-Feeling nicht so richtig einstellen. Aber das kann ja noch kommen. Schließlich können ein paar Musikschnipsel keinen kompletten Eindruck des Albums vermitteln.
Trotzdem schenke ich euch noch den Link

Wasting lightUnd dann sind da noch die Grunge-Päbste aus den Staaten. Nur eine Woche später am 08. April schlagen also die Foo Fighters mit „Wasting Light“ zu. Um da an ein paar Takte der neuen Songs zu kommen, muss man schon ziemlich tief buddeln. Aber der erste Song „Rope“ knallt schon ganz ordentlich. Aber die Plattenfirma sollte sich doch mal dazu überreden lassen, dass zumindest ein paar Songschnipsel in Europa von der offiziellen Foo Fighters-Webseite zu hören sein sollten. Ich will jetzt nicht über Vertriebskonzepte und Marketing in der Musikbranche philosophieren, aber ein bischen mehr Radiohead täte hier so manchem Künstler gut! Alle Radiohead-Veteranen wissen genau was ich meine ;-)
Zumindest konnte ich auf youtube ein paar gute Vids finden: White Limo
Miss the misery
Rope

 

Trotzdem: Also ich weiß wofür ich in den nächsten 3 Wochen mein Taschengeld ausgeben werde.

3 Bands die mich schon lange begleitet haben mischen die Musikwelt noch mal richtig auf. Ich freue mich und werde schon mal Nachtschichten mit Musik einplanen.

Adeles neues Album "21"

Adele ist 21

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Adeles neues Album “21″
Bis vor ein paar Tagen wusste ich noch nicht einmal wer „Adele“ eigentlich ist. Da höre ich fast jeden Morgen so einen Song im Radio der mich anspricht wie kein anderer, was sonst so täglich im Radio geplärrt wird. Starke Stimme, toller Refrain mit stimmigem Background Gesang.  Lange Zeit wusste ich nicht wer das ist. Und ihr ahnt es sicher schon: Es ist „Adele“ mit ihrem „Rolling in the deep“und beherrscht weltweit die Charts! Endlich setzt Qualität mal durch! Ja, schon der minimalistische Auftakt des Songs und Adeles Stimme nehmen mich gefangen. Eine Mischung aus Amy Winehouse und Duffy. Doch nicht ganz so soulig (was ich nicht als Nachteil sehe). Aber eine Stimme ist eben nicht alles, denn die haben viele! Die Kunst in der Musik liegt eben auch in jedem einzelnen Song. Und auf einem Album sind derer ja auch immer gleich mindestens 10. Das neue Album von „Adele“ heißt „21“. Spielt dies wohl eher ihr Alter wieder, denn so enthält „21“ leider „nur“ 11 starke Songs. Und beim erstmaligen Hören springt natürlich gerade „Rolling in the Deep“ ins Ohr. Aber bei mehrmaligem Hören greifen mich gerade die schnelleren Songs auf.
„He won’t go“ fängt mich mit seinem starkem Tempowechsel ein.  Der 2. Song „Rumour has it“ wäre für mich ein viel stärkerer Opener gewesen. Er geht sofort in die Beine. Wahrscheinlich die nächste Singleauskopplung! Auch hier wird auf das Element der Backgroundsängerinnen wie „Rolling in the deep“ zurückgegriffen. Mit nicht ganz so starkem Effekt. Aber dann bremst der Song plötzlich ab, um dann vom Piano unterstützt erneut zum Sprung auszuholen und dann wieder voll durchzustarten. Allein diesen Song könnte ich in der Dauerschleife hören.
Ein schöner Gänsehauttreiber ist der Song „Set fire to the rain“. Zu der starken Stimme von Adele gesellen sich Streicher und alles um sich greifender Hall! Mit einer Surround-Anlage ein Genuss…
Echt groovig ist „I‘ll be waiting“. Verrauchte Bar und eine kleine Band auf der Bühne. Hey, das war mein erstes Bild bei diesem Song.
Als „Rocker“ bleibe ich beim Ersten durchhören nicht unbedingt bei den langsamen Songs kleben. Und eigentlich sind mir davon zu viele auf dem Album. Und so begeistern mich nicht unbedingt alle vom Start weg. Aber auch hier sind besondere Perlen:  „Someone like you“ Nur das Piano und Adele! „Turning Table“ bremst mir das schnell und stark gestartete Album zu plötzlich aus. Obwohl der Song ein Traum ist! Piano und Streicher erzeugen einen tollen Effekt.  Und dann ist da noch der „Lovesong“ mit Hammondorgel und souliger Percussion. Eine schöne und gelungene Coverversion von the Cure!
Fazit:
Viele mögen Schmunzeln, dass ich Adele nicht kenne. Natürlich kenn ich einige Songs von ihrem Debutalbum. Aber die sind für mich nicht so aus dem Einheitsbrei herausgestochen wie bei diesem neuen Album. Alles in allem hat sich mit „21“ ein neues Hit Album an den Start gewagt. Und gerade dies dürfte auch die „härteren“ Jungs, mit den vielen starken und eigenständigen Songs und  der tollen Stimme ansprechen als die vielen anderen „Soul“-Alben, die gerade den Markt überschwemmen. Ich hoffe, dass es noch viele Songs von diesem Album in die Charts schaffen, damit ich morgens mit dieser tollen Musik geweckt werde!

Eierpunsch

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Es ist Weihnachtszeit! Es friert und schneit auch hier im Norden! Doch den Glühwein habe ich satt und so habe ich in unserer Kleinstadt mal einen Eierpunsch probiert. Und was soll ich euch schreiben? Er hat mich umgehauen! OK, erst der dritte Punsch hat mich umgehauen. Der Geschmack ist einfach sensationell.

Also musste auch für zu Hause das Rezept her. Ich wurde recht schnell im Internet fündig und habe 2 Rezepte kombiniert. Herausgekommen ist ein hervorragender Punsch, der euch mächtig einheizt. Und natürlich will ich euch dieses Rezept nicht vorenthalten…

Zutaten:

  • 1 Liter Weißwein (Riesling halbtrocken hat sich bewährt)
  • 0,5 Flasche Eierlikör (Der 20%ige reicht)
  • 0,1 Liter Rum (Ich hatte noch Havanna Club, der geht auch ;-)   )
  • 1 Zimtstange
  • 2-3 Esslöffel brauner Zucker (Je nach Geschmack)
  • 0,1 Liter Sahne
  • Geschlagene Sahne für obendrauf (Eben Schlag Obers) 

Und so geht’s:

Weißwein mit der Zimtstange in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen. Dann den Rum und den Zucker hinzu. Mit einem Schneebesen rühren und langsam den Eierlikör einrühren. Zum Schluss noch die flüssige Sahne dazugeben und auf kleiner Flamme etwas ziehen lassen, dann abfüllen. In Gläsern sieht der Punsch toll aus kühlt aber schnell aus. Aus einem vorgewärmten Becher schmeckt er genauso gut. Die Sahnehaube nicht vergessen und mit ein paar Schokosplittern garnieren.

Und denkt daran: Der dritte Punsch haut euch aus den Socken ;-)

Prost

Euer Timo

The Social Network

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Gestern Abend im Kino:

Ein sehr kontrovers diskutierter Film über den Erfinder der Website „Facebook“. Vorrausschicken muss ich wohl, bevor ich meine Meinung zu dem Streifen kundtue, wie ich zu dem Thema stehe. Denn in einigen Beschreibungen wird das Thema Facebook so beschrieben, als spalte der Webauftritt die Gesellschaft in 2 Teile. Die Facebook-Junkies und die Facebook-Hasser.

Zu welcher Fraktion gehöre nun ich?
Zu keiner!!!
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man nur dann seine Meinung äußern sollte, wenn man zumindest sich mit dem Thema über das man schreibt, auseinander setzt.

Ich bin also seit ca. einem Jahr Facebook-Nutzer. Schon an der Anzahl meiner Facebook-Freunde wird jedem klar, dass ich der Facebook-Sucht keineswegs erlegen bin. Noch nicht einmal 20 Kontakte (oder Freunde). Das juckt mich aber nicht. Ich betrachte Facebook mit respektvollem Abstand. Aber auch bewundernd, was es alles zu leisten vermag.

Nun, also zu diesem Film. Ich kann schreiben, dass er mir sehr gut gefallen hat. Der Wortwitz, mit dem er aufwartet ist phänomenal. Und wenn Mark Zuckerberg tatsächlich so agiert haben sollte, dann beneide ich ihn um seine Milliarden keinesfalls. Ich bin auch nicht der Meinung, dass er so schlecht wegkommt. Es sind eben die Exzentriker, die sich keinen Deut um die Netiquette scheren, die große Ideen aus der Taufe heben und schließlich auch verwirklichen.

Wie viele normale und erfolgreiche Künstler oder normale geniale Musiker gibt es denn? Warum sollte das bei Programmieren anders sein?

Der Film ist in keiner Sekunde langweilig. Stets füllt Jesse Eisenberg als Mark Zuckerberg den Raum aus. Mal arrogant, mal naiv oder eiskalt berechnend. Aber, nach meiner Auffassung immer ehrlich. Wer weniger gut wegkommt sind die Mitprotagonisten. Die Gegenspieler, die ewigen Zweiten hinter Zuckerberg. Doch wer seine Grenzen nicht kennt, versucht eben den Weg über die Gerichte. Und dann kommt diese eine Szene, in der Zuckerberg den gegnerischen Anwalt verbal einen Zahn ausschlägt. Und alle Besucher im Kino stehen geschlossen hinter Zuckerberg.

Und Justin Timberlake als Sean Parker der Mitbegründer von Napster brilliert in seiner Nebenrolle. Hut ab!

So hätte ich nie gedacht, dass man eine Biographie mit einem Spannungsbogen dieser Qualität aufbauen könnte. David Fincher hat es geschafft mich 2 Stunden gebannt auf die Leinwand zu schauen zu lassen. Vielen Dank dafür.

Fazit:
Mir hat der Film eine Welt gezeigt, in der ich nicht leben möchte. Sie existiert aber. Und ich versuche immer mit zwei Beinen auf dem Boden zu bleiben. Den einen Fuß in meiner Welt und den anderen in der Welt der Bits und Bytes.

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